Pessachfest

von Diözesanbüro München

Wir feiern die Freiheit!

Am 12. April trafen sich 12 Frauen (und ein kleiner Baby-Gast) um den Auszug der Israeliten aus Ägypten und dem damit verbundenen Leid mit der darauffolgenden Freiheit zu gedenken.

Der Name "Pessach" bedeutet so viel wie "hinwegschreiten", "verschonen" - denn beim Auszg aus Ägypten hat Gott die Israeliten vor den 10 Plagen verschont.

Viele jüdische Feste sind voll von Symbolen - so auch Pessach! Und jedes der Symbole hat eine ganz bestimmte Bedeutung im Hinblick auf die jüdische Leidensgeschichte.

Ihr könnt euch nichts darunter vorstellen? Dann schau, wie das bei uns ausgesehen hat:

* wir essen Lamm (als Zeichen für das Pessachopfer im Tempel Jerusalems), Matza (ungesäuertes Brot - denn während der Flucht war keine Zeit den Teig gehen zu lassen), bittere Kräuter wie Brennnessel, Girsch und Petersilie (um an das bittere und schwere Leben in Sklaverei zu denken), Charoset (ein lehmfarbenes Fruchtmus, das die in Sklavenarbeit hergestellten Lehmziegel zum Bau der Pyramiden darstellt),... und viele andere leckere und symbolkräftige Speisen und Getränke!

* vor dem Mahl waschen wir unsere Hände um uns zu Reinigen, und unseren Willen zu bekunden, auch innerlich "rein" zu sein

* mit einem lustigen Umzug durch den 3. Stock des Korbinianshauses versuchen alle das versteckte Matza zu finden

* wir singen viel und haben sogar einen (eigens von Sandra erfundenen!) Tanz einstudiert

* ...und auch der ein oder andere Becher Wein gehört zu diesem traditionellen Fest Lächelnd

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